
Das Unternehmen bewerten
Die Vorstellungen über einen Angemessenen Preis für ein Unternehmen können je nach Sichtweise und Bewertungsmethode stark von einander abweichen. Wichtig ist, dass Sie die ermittelten Werte richtig einordnen können.
Die verschiedenen Bewertungsmethoden
Liquidationswert: - der Wert, den die einzelnen Vermögenswerte bei einer ordentlichen Betriebsauflösung hätten.
Substanzwert: - Betrag, den der Nachfolger aufbringen müsste, wenn er das Unternehmen komplett neu aufbauen würde
Ertragswert: - geschätzte künftige Erträge abgezinst mit dem Kapitalisierungszinsfuß
Discounted-Cashflow-Methode: - anstatt der Erträge wird der geschätzte Cashflow abgezinst
Multiplikatormethode: - multiplizieren des Umsatzes mit einem branchenüblichen Faktor
Die Ergebnisse bewerten
Aus Ihrer Sicht bildet der Liquidationswert die absolute Preisuntergrenze. Für den Käufer ist der Substanzwert die Preisobergrenze.
Die Multiplikatormethode wird vor allem bei freien Berufen wie Steuerberatern, Rechtsanwälten oder Ärzten eingesetzt. Die Idee ist, dass hier der Umsatz den Wert des Unternehmens darstellt. Die Kosten können dagegen beeinflusst werden.
Externe Berater helfen bei der Preisfindung
Einen objektiv richtigen Preis für Ihr Unternehmen gibt es nicht. Denn es bleiben Faktoren, die sich mit keiner dieser Methoden bewerten lassen. Wie ist die Mitarbeiter-Struktur? Wie viele Kunden können gehalten werden? Wie stark hängt der Erfolg des Unternehmens vom Management ab? Um zu verhindern, dass sich die Verhandlungen an solch einem Punkt festfahren, sollten Sie immer einen neutralen Moderator einbinden.
Wir unterstützen und begleiten Sie beim Thema Nachfolge. Sprechen Sie mit Ihrem Berater.
