Fusion

Wir gehen gemeinsame Wege

Gemeinsam entsteht eine große und leistungsstarke Genossenschaftsbank in Schleswig-Holstein. Die neue Größe ermöglicht es uns, die von der Bankenaufsicht gestellten Anforderungen leichter umzusetzen. Die dadurch gewonnenen Freiräume in Form von zusätzlicher Beratungszeit und -qualität wollen wir ebenso nutzen, wie auch die Möglichkeit noch speziellere Produkte anzubieten. Die individuelle Betreuung und wirtschaftliche Förderung unserer Mitglieder und Kunden sowie die Beibehaltung der Kundennähe ist weiterhin unsere oberste Prämisse. Auch in Zukunft werden wir für die örtlichen Vereine, Schulen und gesellschaftlichen Institutionen ein zuverlässiger Kooperationspartner sein.

Beide Banken sind wirtschaftlich sehr gut aufgestellt, sodass keine Notwendigkeit zu einer Fusion gegeben ist – sie ist aber definitiv sinnvoll, denn auch der Wettbewerb schläft nicht. Unsere jetzige Stärke und unsere sich sehr gut ergänzenden Kompetenzen wollen wir nutzen, um eine noch leistungsstärkere Bank zu werden.

Der geplante Zusammenschluss schafft eine Bank mit starker regionaler Verwurzelung, die für Mitglieder und Kunden ein attraktiver Partner ist.

Aktuelles

Um über den Fortgang der Gespräche und Verhandlungen stets auf dem Laufenden zu sein, berichten wir über die aktuellsten Informationen an dieser Stelle. Mit nur einem Blick sind unsere Mitglieder und Kunden immer auf dem aktuellen Stand.

Datum Aktualisierung Weitere Infos
Februar 2019 Der Name der gemeinsamen Bank lautet VR Bank in Holstein eG Aus ca. 190 Vorschlägen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde diese Firmierung gewählt.
November 2018 erste gemeinsame Pressekonferenz zur Aufnahme von Fusionsgesprächen  

Ihre Vorteile

Um weiterhin unsere regionale Verantwortung strategisch sicherzustellen, wollen wir lieber heute aus der Stärke heraus agieren, als morgen reagieren zu müssen.

Vorteile für Mitglieder und Kunden:

  • Unser persönlicher Service vor Ort wird nach einer Fusion in einem noch größeren Filialnetz zur Verfügung stehen.
  • Da es keine Überschneidungen der bisherigen Geschäftsgebiete gibt, wird es fusionsbedingt keine Änderungen im Filialnetz geben. Die Beratung an allen Standorten bleibt erhalten.
  • Die vertrauten Ansprechpartner in Beratung und Service bleiben erhalten – mit den bewährten kurzen Entscheidungswegen und Kompetenzen vor Ort.
  • Die Beratungsqualität und das Spezialwissen werden weiter ausgebaut und für unsere Mitglieder und Kunden noch intensiver erlebbar.
  • Durch Bündelung der Verwaltungsaufgaben gewährleisten wir mehr Zeit für die Beratung unserer Mitglieder und Kunden.
  • Durch eine verbesserte Kostenstruktur stärken wir unsere Marktposition und werden unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter beweisen können.
  • Gleichzeitig bieten sich durch die größenbedingten Vorteile zusätzliche Möglichkeiten, in die Leistungsfähigkeit unserer Angebote zu investieren.
  • Wir stehen für eine nachhaltige Sicherung des bewährten genossenschaftlichen Bankings vor Ort mit allen Werten wie Partnerschaftlichkeit, Fairness, Kundennähe und Flexibilität.

Vorteile für die Region:

  • Wir sind und bleiben eine genossenschaftliche Bank, die ihre Region kennt, nahbar ist und ansprechbar bleibt.
  • Auch zukünftig bleiben wir als genossenschaftliche Bank tief in unserer Region Holstein verwurzelt.
  • Wir bleiben zuverlässiger Partner und Finanzdienstleister, der seinen gesellschaftlichen Auftrag wahrnimmt.
  • Egal, ob als Förderer von Kunst, Kultur, Sport oder Sozialem – wir setzen weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit mit allen Kommunen und Institutionen zur Aufwertung unseres Wirtschafts- und Lebensraumes.

Vorteile für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

  • Die Bank bleibt nach der Fusion langfristig ein sicherer und attraktiver Arbeitgeber. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden weiterbeschäftigt.
  • Wir bieten qualifizierte Arbeitsplätze mit umfangreichen Sozialleistungen und tollen Karrierechancen für die Menschen in der Region.
  • Neben der Möglichkeit der weiteren Aufgabenspezialisierung, werden die Aus- und Fortbildungsangebote weiter verbessert und ausgebaut.
  • Wir sind weiterhin ein wichtiger und qualifizierter Ausbildungsbetrieb, der jungen Menschen einen interessanten Einstieg ins Berufsleben ermöglicht.

Die gemeinsame Bank

Unsere Bank muss im Hinblick auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Bankwesen heute und nicht erst morgen zukunftsorientiert ausgerichtet werden. Mit der Fusion entsteht eine wirtschaftlich starke Genossenschaftsbank, die für den immer härter werdenden Wettbewerb bestens gerüstet ist. Hier können Sie sich einen Überblick über das künftig gemeinsame Institut verschaffen.

Das künftige Vorstandsgremium

Alle Mitglieder des Vorstands beider Banken werden auch nach der Fusion für die Geschicke der gemeinsamen Bank verantwortlich sein.

Ingmar Kampling, Stefan Witt, Uwe Augustin und Andreas Jeske (v. l. n. r.)

Das künftige Aufsichtsratsgremium

Der gemeinsame Aufsichtsrat soll für die erste Amtsperiode aus allen derzeitigen Aufsichtsmitgliedern, sofern sie aus Altersgründen wählbar sind und ihre Bereitschaft erklärt haben, beider Banken bestehen. Damit würde sich nach jetzigem Stand das Aufsichtsratsgremium der VR Bank in Holstein eG aus 9 Aufsichtsräten der Raiffeisenbank eG, Bad Bramstedt und aus 11 Aufsichtsräten der Volksbank Pinneberg-Elmshorn eG zusammensetzen. Das künftige Aufsichtsratsgremium wählt in seiner ersten konstituierenden Sitzung aus seinem Kreis einen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter.

Hans-Jürgen Rüpcke
Vorsitzender des Aufsichtsrates der Volksbank Pinneberg-Elmshorn eG

Heinz Klostermeyer
Vorsitzender des Aufsichtsrates der Raiffeisenbank eG, Bad Bramstedt

Die gemeinsam Bank in Zahlen

  Volksbank
Pinneberg-Elmshorn eG
Raiffaisenbank eG,
Bad Bramstedt
VR Bank
in Holstein eG
Bilanzsumme 2,3 Mrd. Euro 0,6 Mrd. Euro 2,8 Mrd. Euro
Kundenkredite 1,4 Mrd. Euro 0,4 Mrd. Euro 1,8 Mrd. Euro
Kundeneinlagen 1,7 Mrd. Euro 0,4 Mrd. Euro 2,1 Mrd. Euro
Geschäftsstellen
(exkl. SB-Stellen)
18 12 30
Mitglieder 43.362 10.099 53.461
Kunden 92.074 27.101 119.175
Mitarbeiter 360 116 476

Hinweis: Die Tabelle kann Rundungsdifferenzen enthalten
Stand 31.12.2018

Das gemeinsame Geschäftsgebiet

Der persönliche Kontakt zu unseren Mitgliedern und Kunden sowie die individuelle Beratung stehen für uns auch weiterhin im Mittelpunkt. Daran ändert auch die Größe der gemeinsamen Bank nichts. Die Bank wird nach der Fusion mit 30 Geschäftsstellen und 48 SB-Stellen in der Region vertreten sein. Es wird aufgrund der Fusion keine Schließungen von Geschäftsstellen geben.

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Der Name der gemeinsamen Bank

Wir haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen, Namensvorschläge einzureichen. Die Resonanz war großartig – fast 190 Namensvorschläge gingen bei uns ein. Bei der Auswertung konnten wir schnell feststellen, dass sich der Begriff "Holstein" als Favorit zeigte.

Die Firmierung der gemeinsamen Bank lautet VR Bank in Holstein eG.

Der Zeitplan

Im Sommer 2019 (6. und 12. Juni) finden die beschließenden Vertreterversammlungen beider Häuser statt. Ausführliche Informationen über Eckpunkte der Fusion erhalten unsere Vertreterinnen und Vertreter bereits vorab im Rahmen von Vertreterinfoabenden, die im April und Mai 2019 stattfinden werden.

Die wichtigsten Meilensteine der Fusion:

Datum Meilenstein
23. April 2019 in Bad Bramstedt
25. April 2019 in Kisdorf
13. Mai 2019 in Bad Bramstedt
Vertreterinfoabende
Raiffeisenbank eG, Bad Bramstedt
23. April 2019 in Norderstedt
29. April 2019 in Pinneberg
30. April 2019 in Uetersen
2. Mai 2019 in Schenefeld
6. Mai 2019 in Elmshorn
Vertreterinfoabende
Volksbank Pinneberg-Elmshorn eG
6. Juni 2019 Beschließende Versammlung
Raiffeisenbank eG, Bad Bramstedt
12. Juni 2019 Beschließende Versammlung
Volksbank Pinneberg-Elmshorn eG
2. Halbjahr 2019 Eintragung in das
Genossenschaftsregister
26. Oktober 2019 Technische Umsetzung der Fusion

Fragen und Antworten

Nachfolgend finden Sie Antworten auf Fragen, die sich im Zusammenhang mit der geplanten Fusion bereits ergeben haben bzw. eventuell ergeben können.

Wer beschließt die Fusion?

Unsere Vertreterinnen und Vertreter der Volksbank Pinneberg-Elmshorn eG und der Raiffeisenbank eG beschließen im Rahmen der diesjährigen Vertreterversammlungen die Fusion.

Wie wird die neue Bank heißen?

Nach erfolgreichem Beschluss auf den Vertreterversammlungen wird der Name der gemeinsamen Bank VR Bank in Holstein eG lauten. Der Name spiegelt die Nähe und die Verbundenheit mit der Region wider.

Was passiert mit den Mitarbeitern der fusionierten Bank?

Die VR Bank in Holstein eG wird ein moderner und attraktiver Arbeitgeber sein. Arbeitsplätze gehen fusionsbedingt nicht verloren. Im Gegenteil: Es entstehen neue Chancen für die Mitarbeiter, sich zu spezialisieren und sich weiterzuentwickeln.

Ändern sich die Öffnungszeiten der Bank oder werden im Zuge der Fusion Filialen geschlossen?

Wir überprüfen regelmäßig den Bedarf und die Frequenz in unseren Filialen und eröffnen unseren Mitgliedern und Kunden auch neue Formen der Beratung, wie z. B. über Video oder Chat. Fusionsbedingte Filialschließungen wird es jedoch nicht geben.

Ändert sich mein Ansprechpartner bzw. Kundenberater in der Bank?

Nein, Ihr persönlicher Ansprechpartner bleibt Ihnen auch in Zukunft erhalten.

Wo wird die neue Bank ihren Sitz haben?

Der Sitz der VR Bank in Holstein eG wird in Pinneberg sein.

Wie setzt sich der Vorstand der neuen Bank zusammen?

Die Vorstände der Volksbank Pinneberg-Elmshorn eG, Uwe Augustin und Stefan Witt, sowie die Vorstände der Raiffeisenbank eG, Andreas Jeske und Ingmar Kampling, werden den Vorstand der VR Bank in Holstein eG bilden.